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Die Muskatblüte ist eigentlich keine Blüte, sondern eine
Hülle um den Samen des Muskatnussbaumes.
Muskatblüten sind erheblich milder als die häufiger
verwendeten Muskatnüsse. Sie schmecken und riechen aber sehr ähnlich als
letztere.
Die Wirkstoffe von Muskatblüte und Muskatnuss stärken die
Verdauung. Äußerlich angewendet können sie Hautprobleme lindern.
Normalerweise werden Muskatblüte und Muskatnuss als Gewürze
verwendet, seltener als Heilmittel.
Anwendungsgebiete
Die Muskatblüte wird vorwiegend für folgende
Anwendungsgebiete eingesetzt:
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Gewürz
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Verdauungsschwäche
·
Asthma
·
Ekzeme
Aufgabe in den Schwedenkräutern
Folgende Eigenschaften sichern der Muskatblüte ihren Platz
im großen Schwedenbitter:
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antibakteriell
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beruhigend
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entzündungshemmend
·
krampflösend
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schmerzstillend
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verdauungsfördernd
In manchen großen Schwedenbitter-Mischungen sind auch
Muskatnüsse enthalten. Das liegt wohl an der Verwechslung zwischen Muskatbohnen
und Muskatnüssen.
Wichtige Inhaltstoffe
Folgende wichtige Substanzen sind in der Muskatblüte
enthalten:
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Ätherische Öle: Campher, Cubeben, Pinen, Terpinen, Thujen,
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Myrcen, Myristicin, Myristinsäure
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Salicylate, Zink
Pflanzenbeschreibung
Der Muskatnussbaum ist im tropischen Asien heimisch. Er ist
ein immergrüner Baum, der bis zu 18 Meter hoch werden kann.
Zwischen März und Juli blüht der Muskatnussbaum. Die Blüten
sind zahlreich, klein und blassgelb. Aus ihnen wachsen die Muskatnüsse.
Zwischen der Frucht und dem Samen, der sie Muskatnuss darstellt, befindet sich
eine rötlich Hülle, ein Samenmantel. Dieser Samenmantel ist die Muskatblüte,
die daher gar keine Blüte ist.
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