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Die Zutaten für die Schwedenkräuter-Rezepte sind auch
einzeln für sich genommen wertvolle Heilmittel.
Einige der Bestandteile sind häufig verwendete, klassische
Heilpflanzen, wie beispielsweise die Angelikawurzel. Sie haben oft ein breites
Anwendungsspektrum.
Andere Heilpflanzen waren früher beliebt und gelten
heutzutage als sehr exotisch, beispielsweise der Lärchenschwamm.
Die meisten Bestandteile der Schwedenkräuter sind
pflanzlicher Natur, doch im großen Schwedenbitter gibt es mehrere tierische
beziehungsweise mineralische Zutaten, z.B. Bibergeil, Kieselerde und roter Ton.
Der Schwerpunkt bei der Zusammenstellung der Bestandteile
liegt bei Heilmitteln, die die Verdauung stärken und mehr oder weniger stark
abführend wirken.
Naturgemäß haben viele der Heilmittel in den
Schwedenkräutern auch andere Wirkungen, sie wirken beispielsweise
entzündungshemmend, antibakteriell oder krampflösend, sodass ihre
Anwendungsbereiche sehr vielfältig sind. Daraus ergibt sich die enorme Einsatzvielfalt
der Schwedenkräuter.
Hier werden die Zutaten des kleinen und des großen
Schwedenbitters in alphabetischer Reihenfolge einzeln vorgestellt.
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