Bibergail - Castoreum



Heilen mit Schwedenkräutern

Home
Hausmittel
Geschichte
Rezepte
  Kleiner Schwedenbitter
  Grosser Schwedenbitter
  Vergleich
  Andere Rezepte
Bestandteile
  Aloe vera
  Angelikawurzel
  Bibergail
  Diotöm
  Eberwurzel
  Enzianwurzel
  Kalmus
  Kampfer
  Kieselerde
  Lärchenschwamm
  Manna
  Muskatblüte
  Muskatbohne
  Myrrhe
  Rhabarberwurzel
  Roter Ton
  Safran
  Sennesblätter
  Theriak venezian
  Tormentill
  Wermutpulver
  Zitwerwurzel
Anwendung
  Innerlich
  Umschlag - Auflage
  Einreibung
  Salbe und Creme
  Bad
  Nebenwirkungen
Zubereitung
  In Wasser ansetzen
Cremes und Salben
  Creme-Grundlagen
  Schwedenkräuter-Creme
  Gesichtscreme
  Bienenwachs-Salbe
  Vaseline-Salbe
  Ringelbumensalbe
  Schwedenkräuter-Gel
Anwendungsgebiete A - Z
  Abgespanntheit
  Akne - Pickel
  Aphten - Zungenbläschen
  Appetitlosigkeit
  Arthrose
  Aufgesprungene Hände
  Augenschmerzen
  Ausschläge
  Bauchspeicheldrüse
  Beulen
  Blähungen
  Blaue Flecken
  Blutarmut
  Blutschwamm
  Borreliose
  Brandwunden
  Brustspannen
  Cellulite
  Depressionen
  Durchblutungsstörungen
  Eiterungen
  Entzündungen
  Epilepsie
  Erfrierungen
  Erkältung
  Fieber
  Fisteln
  Furunkel
  Fussschweiss
  Gallenkolik
  Gallenschwäche
  Gallensteine
  Geburt
  Gedächtnisschwäche
  Gelbsucht
  Gelenkentzündungen
  Geschwollene Füsse
  Gesichtsrose
  Gicht
  Grauer Star
  Grippe
  Hämorrhoiden
  Hühneraugen
  Halsschmerzen
  Hautrisse
  Herzschwäche
  Hexenschuss
  Hundebisse
  Insektenstiche
  Kalte Füsse
  Kiefergelenk
  Koliken
  Kopfschmerzen
  Krämpfe
  Krampfadern
  Kreislaufbeschwerden
  Krebs
  Lähmungen
  Leberschwäche
  Lungenschwäche
  Magenkrämpfe
  Magenbeschwerden
  Mandelentzündung
  Menstruationskrämpfe
  Migräne
  Milchstau
  Mittelohrentzündung
  Mundentzündungen
  Muskelzerrungen
  Nagelbettentzündung
  Narben
  Nebenhöhlenentzündung
  Nervosität
  Neurodermitis
  Nierenerkrankungen
  Ödeme
  Ohrensausen
  Ohrenschmerzen
  Pest
  Rauschzustände
  Rheuma
  Rückenschmerzen
  Schlaflosigkeit
  Schlecht heil. Wunden
  Schleimbeutelentzündung
  Schmerzen
  Schnittwunden
  Schwerhörigkeit
  Schwindel
  Thrombose
  Übelkeit
  Übergewicht
  Unterleibsschmerzen
  Verdauungsstörungen
  Verletzungen
  Verspannungen
  Verstopfung
  Warzen
  Weissfluss
  Würmer
  Wunden
  Zahnschmerzen
  Zittern
  Zuckerkrankheit
  Zyklusstörungen
Internet

Projekte
Impressum


Bei Bibergail, eigentlich Bibergeil genannt, handelt es sich nicht um eine Pflanze, sondern um ein Sekret des Bibers.

In der früheren Heilkunde wurde Bibergeil gerne und häufig verwendet, daher fand es wohl auch einen Platz in der Rezeptur des großen Schwedenbitters. Heutzutage wird Bibergeil kaum noch medizinisch angewendet, nicht zuletzt, um die Biber zu schützen.

Außer als Heilmittel wird Bibergeil auch als Bestandteil von Parfüms verwendet, weil es leicht aphrodisierend wirken soll. Auch als Fixateur wird Bibergeil in Parfüms eingesetzt. Heutzutage werden jedoch vorwiegend synthetisch hergestellte Nachahmer-Substanzen von der Kosmetikindustrie benutzt.

Anwendungsgebiete

Obwohl Bibergail so ein exotisches Heilmittel ist, hatte es früher einige bemerkenswerte Anwendungsgebiete:

·         Krämpfe

·         Nervosität, Hysterie

·         Epilepsie

·         Schmerzen

·         Menstruationsbeschwerden

 

Heutzutage wird Bibergeil manchmal unter dem Namen Castoreum  als homöopathisches Mittel verwendet.

Aufgabe in den Schwedenkräutern

Bibergeil wird nur im großen Schwedenbitter verwendet.

Mit seinen Fähigkeiten kann Bibergeil in der Schwedenkräuter-Rezeptur durchaus wichtige Aufgaben übernehmen:

·         beruhigend

·         krampflösend

·         schmerzstillend

Wichtige Inhaltstoffe

Nur einige der zahlreichen Inhaltstoffe des Bibergeils sind für seine medizinische Anwendung wichtig:

·         Salicylsäure

·         Castorin

·         Benzoesäure

·         u.a., z.B. Harz, Phenol

Beschreibung

Bibergeil wird aus speziellen Drüsensäcken des Bibers gewonnen. Die Drüsensäcke befinden sich zwischen Genitalien und After des Bibers. Sie sind etwa so groß wie ein Hühnerei.

In diesen Drüsensäcken wird ein Sekret gebildet, das der Biber nutzt, um sein Fell zu pflegen und sein Revier zu markieren.

Das harzige Bibergeil riecht ähnlich wie Baldrian und etwas moschusartig. Es schmeckt aromatisch, scharf und bitter.

Früher hat man das Bibergeil von toten Bibern gewonnen. Heutzutage werden in Bibernähe Dosen in den Boden eingegraben, an denen die Biber das Bibergeil abstreifen.




Home   -   Up