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Die Gicht ist eine gelenkschädigende Stoffwechselerkrankung.
Bei der Gicht kann die Harnsäure nicht vollständig ausgeschieden werden. Zu
viel Harnsäure verbleibt dadurch im Blut. Diese Harnsäure lagert sich in den
Gelenken ab und kristallisiert dort zum scharfkantigen Steinchen.
Diese Harnsäure-Kristalle können in den Gelenken zu
Entzündungen führen. Häufig kommt es dadurch zu einem akuten Gichtanfall, der
meistens das Großzehengelenk betrifft.
Beim akuten Gichtanfall schwillt das betroffene Gelenk sehr
schmerzhaft an. Jede Berührung tut stark weh und man kann auch nicht mehr
gehen.
Ein akuter Gichtanfall sollte unbedingt ärztlich behandelt
werden. Zur Linderung wird meistens ein Colchicin-Präparat verabreicht (Gift
der Herbstzeitlose).
Mit Schwedenkräutern kann man zur Linderung der Schmerzen
einen Umschlag auflegen.
Wenn der Gichtanfall abgeklungen ist, kann man
Schwedenkräuter innerlich anwenden, um die Stoffwechselprozesse zu fördern.
Wann zum Arzt: Beim akuten Gichtanfall
Schulmedizin: Medikamente, z.B. Colchicin,
Allopurinol
Heilpflanzen: Angelika, Arnika, Birke, Brennnessel,
Wacholder
Hausmittel: Weißkohl-Umschläge, Quark-Umschläge
Schwedenkräuter: Umschläge, Creme, Innerlich
Es wirken: Angelika, Kalmus, Kampfer, Kieselerde
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